Kategorie: Allgemeines

Matthias Groher, Geschäftsführer INSTITUT NEUE MOBILITÄT

»Seit über 20 Jahren haben meine Partner und ich das Glück, neue Branchen im Aufbau mitgestalten zu dürfen. Hierbei erlebe ich aber auch immer wieder das gleiche Schema: Phase 1: Desinteresse, Phase 2: Euphorie, Phase 3: Widerstände, Gegenargumente und Kritik; letztendlich aber die Phase 4: erfolgreiche Umsetzung. Um hier konsequent und vor allem praxisnah zu unterstützen, haben wir Dienstleistungsbausteine für Akademie und Consulting etabliert und unterstützen unsere Partner konkret beim Aufbau einer Vermarktungsplattform für eMobilitäts-Lösungen.«

eMobilität in Szene setzen

Als Schaufenster bezeichnet man meist großflächige Durchsichtfenster, hinter denen Waren von außen sichtbar zur Schau gestellt werden oder auf Dienstleistungen hingewiesen wird. Die attraktiv dekorierte Schaufensterauslage zählt für den stationären Einzelhandel zu den wirksamsten Werbemitteln. So die Definition. Ganz anders scheint das bei den Schaufenstern für Elektromobilität in Deutschland zu sein. Zu sehen ist davon bis dato noch recht wenig. Anstatt den potentiellen Kunden attraktive Angebote sowie bereits verfügbare Elektrofahrzeuge und Mobilitätslösungen anschaulich zu präsentieren, verlieren sich die beteiligten Akteure bis dato leider vermehrt in Detaildiskussionen und bleiben so – für den Moment – nicht sichtbar. Das ist nicht nur aus kaufmännischer Sicht fatal für die gesamte Branche.

Die Praxis in Deutschland

Noch ist der Markt für Elektrofahrzeuge in der Entwicklungsphase und die Infrastruktur im Aufbau begriffen. Der Bund fördert zahlreiche innovative Projekte mit Modellcha-rakter und gewährt Privatpersonen Steuererleichterungen, um den Wechsel zur Elektromobilität voranzutreiben. Konkrete Zuschüsse beim Fahrzeugkauf sind derzeit von der Politik aber nicht beabsichtigt. Doch auch auf regionaler oder kommunaler Ebene wird die Verbreitung und Etablierung von Elektrofahrzeugen forciert: immer mehr Kommunen und Stadtwerke sowie andere öffentliche und private Institutionen fördern den Kauf von Elektrofahrzeugen mit direkten Zuschüssen oder anderen interessanten und geld- werten Vergünstigungen.

Mediale Sichtbarkeit

Mediale Sichtbarkeit

Als prozessuales Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit den Themenkomplexen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, EEG, SmartGrid und Elektromobilität habe ich eine klare Vorstellung davon, wie der Umgang mit fossilen Ressourcen auf diesem Planeten auf lange Sicht sein sollte. Daher rücke ich die Verantwortung für den Menschen, die Umwelt und nachfolgende Generationen in den Mittelpunkt meines gestalterischen Engagements.

1.000 Euro für ein Ökoauto

Heidelberg gibt als einzige Kommune in Deutschland einen Zuschuss für »Öko-Autos«: 1.000 Euro steuert die Stadt im Rahmen des Förderprogramms »Umweltfreundlich mobil« zur Anschaffung eines neuen Elektro-, Erdgas- oder Hybridfahrzeugs bei. Die neuen Technologien wie Elektromobilität, Hybridmotoren und Erdgasfahrzeuge tragen dazu bei, die Luft- und Lärmbelastung sowie den CO2-Ausstoß durch den Straßenverkehr zu reduzieren. Die Stadt strebt eine Vorreiterrolle beim Wechsel auf innovative Technologien an. Dazu gehört im Rahmen des Ausbaus der eMobilität eine klimafreundliche Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien.

Shared E-Fleet

Umweltgerechte und energieeffiziente Mobilitätskonzepte werden unser gesellschaftliches Leben verändern. Laut Regierungsprogramm Elektromobilität stellen Elektrofahrzeuge einen zentralen Bestandteil einer zukunftsfähigen Energie- und Verkehrspolitik dar. Insbesondere durch die Nutzung regenerativer Energiequellen für die Ladung der Fahrzeuge sowie die Stabilisierung der Energienetze können wir einen wichtigen Beitrag für den nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen leisten. Darüber hinaus wird die Erarbeitung neuartiger Produkte und Systeme rund um Elektrofahrzeuge Deutschland als Innovationsstandort stärken und die bestehende Wirtschaft stützen.

eMobilitätsprojekt: E-Carflex Business

Gemeinsam mit dem Vorstandvorsitzenden der Stadtwerke Düsseldorf AG, Dr. Udo Brockmeier, dem Geschäftsführer der Drive Car Sharing GmbH, Andreas Allebrod, dem Projektleiter des Wuppertal Instituts, Georg Wilke und Dirk Inger vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat Umweltdezernentin Helga Stulgies am 21. Januar 2013 den Startschuss für das neue Elektromobilitätsprojekt »E-Carflex Business« gegeben.

Wahlprüfsteine

Vor dem Hintergrund der Bundestagswahl am 22. September 2013 haben wir die im Bundestag vertretenen Parteien in der Ausgabe 12 der NEUEN MOBILITÄT um ein ausführliches Feedback zum Thema Elektromobilität gebeten. Welche Maßstäbe legen CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE sowie FDP an, wenn es um die Gestaltung der Verkehrswende in der nächsten Legislaturperiode und darüber hinaus geht? Welche konkreten Maßnahmen haben sie auf ihrer Agenda, um Elektromobilität langfristig auf unsere Straßen zu bringen?

Wolfram Auer, Verkauf und Projektabwicklung, Doppelmayr Seilbahnen GmbH

»Eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist die zunehmende Verstädterung und die damit verbundene Verknappung der Flächen bei einer gleichzeitig steigenden Nachfrage nach Mobilität. Viele Städte sind bereits heute dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen und suchen nach neuen Verkehrskonzepten, die energieeffizient, kostengünstig und schnell realisierbar sind.«

Dennis Lindroth, Manager Vertriebssteuerung & Green Mobility i-MiEV, MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH

»Mitsubishi Motors hat sich schon seit vielen Jahren dem Thema Elektromobilität gewidmet und nimmt mit dem ersten in Großserie gefertigten Elektroautomobil i-MiEV eine Vorreiterstellung ein. Daher ist die Mitgliedschaft im Bundesverband eMobilität ein wichtiger Schritt, um diesem Thema die notwendige Relevanz in Deutschland zu geben.«

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