Kategorie: BEM-Pressemitteilungen

BEM-Pressemitteilung: Forderungskatalog skizziert Wege zu Neuer Mobilität

BEM-Pressemitteilung: Forderungskatalog skizziert Wege zu Neuer Mobilität BEM-Pressemitteilung Politischer Forderungskatalog

Berlin. 11. August 2017. Der Bundesverband eMobilität (BEM) hat im Dialog mit seinen Mitgliedsunternehmen einen umfassenden Forderungskatalog ausgearbeitet, der im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl die notwendigen Schritte für eine erfolgreiche Verkehrswende aufzeigt.

EU will emissionsfreie Mobilität ohne Quoten

EU will emissionsfreie Mobilität ohne Quoten EU will emissionsfreie Mobilität ohne Quoten

Die Kommission der Europäischen Union will den Mitgliedsländern eine Verkehrswende verordnen. Feste Vorgaben für Elektroautos lehnt sie jedoch ab. Die EU-Kommission plane entgegen anderslautender Berichte keine solche Quote, sie wolle lediglich die emissionsarme Mobilität fördern, heißt es in Berichten der »Automobilwoche«. Demnach prüfe sie zwar auch »spezifische Zielvorgaben« für emissionsarme Fahrzeuge. Ziele seien aber nicht zu verwechseln mit verbindlichen Quoten.

Zuvor hatte das »Handelsblatt« berichtet, die Kommission wolle ab dem Jahre 2025 fixe Quoten vorgeben. Diese würden zunächst zehn bis 15 Prozent (2925) und ab 2030 dann 25 bis 30 Prozent vorsehen. Die Kommission feilt derzeit an einem Gesetzespaket zur CO2-armen Mobilität, das sie bis Jahresende vorlegen will.

Zuvor hatte das »Handelsblatt« berichtet, die Kommission wolle ab dem Jahre 2025 fixe Quoten vorgeben. Diese würden zunächst zehn bis 15 Prozent (2025) und ab 2030 dann 25 bis 30 Prozent vorsehen.

Die Kommission feilt derzeit an einem Gesetzespaket zur CO2-armen Mobilität, das sie bis Jahresende vorlegen will.

BEM-Pressemitteilung: Innenstädte von Diesel befreien – BEM fordert Elektrobusinitiative

BEM-Pressemitteilung: Innenstädte von Diesel befreien – BEM fordert Elektrobusinitiative

Berlin. 04. August 2017. 80.000 Dieselbusse fahren gegenwärtig durch Deutschlands Städte und tragen erheblich zur NOx-Belastung bei. Der Bundesverband eMobilität fordert, diese sukzessiv bis 2025 komplett durch Elektrobusse zu ersetzen. Begonnen werden müsse jetzt.

BEM-Vize-Präsident Christian Heep: »Das Ergebnis des Diesel-Gipfels war mehr als enttäuschend und lässt Städte und Autofahrer im Regen stehen. Um Fahrverbote dauerhaft zu vermeiden, müssen Städte und Gemeinden nun selbst handeln. Die Umstellung von NOx-emittierenden Dieselbussen auf Elektrobusse reduziert die Belastung unmittelbar. Neben dem Einsatz neuer Elektrobusse spielt hier auch die Umrüstung bestehender Dieselbusse auf Elektroantrieb eine entscheidende Rolle.«
Circa 20 Prozent der CO2-Emissionen und 38 Prozent der Stickoxid-Emissionen in Deutschland entstammen dem Verkehrssektor. Eine Neue Mobilität ist daher nicht Option, sondern einzige Möglichkeit, die wachsenden globalen Mobilitätsbedürfnisse überhaupt noch zu gewährleisten und gleichzeitig die europäischen Klimaschutzziele einzuhalten.

BEM-Pressemitteilung: Diesel-Gipfel – BEM kritisiert enttäuschende Ergebnisse

BEM-Pressemitteilung: Diesel-Gipfel – BEM kritisiert enttäuschende Ergebnisse

Berlin. 04. August 2017. »Das Ergebnis des Diesel-Gipfels in Berlin war enttäuschend«, kritisiert der BEM.

Vor dem Hintergrund des bereits begonnenen Bundestagswahlkampfs haben sich die Politiker lediglich mit einer von der Automobilindustrie vorgegebenen Minimallösung zufrieden gegeben.

Auch Christian Heep ist sichtlich unzufrieden: »Aufgrund der nachgewiesenen Betrügereien wäre es ein Leichtes gewesen, sich jetzt endlich massiv für eine Energie- und Mobilitätswende einzusetzen. Genau das Gegenteil ist jedoch geschehen. Die Bundesregierung öffnet der deutschen Automobilindustrie erneut Tür und Tor, um mehr oder weniger genau so weiter zu machen, wie bisher. Die Vetternwirtschaft zwischen Bundesregierung und Automobillobby kennt scheinbar kaum noch Grenzen. So verkündete der Verband der deutschen Automobilindustrie bereits vor der offiziellen Pressekonferenz von Bundesverkehrsminister Dobrindt und Bundesumweltministerin Hendricks die Ergebnisse des Diesel-Gipfels. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.«

Warum die eAuto-Kaufprämie kein Erfolg ist

Geld vom Staat beim Kauf eines Elektroautos – vor einem Jahr wurde der »Umweltbonus« eingeführt. Der Erfolg ist eher mau. Warum gelingt Deutschland nicht, was in Norwegen oder China so gut klappt?
Ein Jahr ist es nun her, dass die Bundesregierung einen sogenannten Umweltbonus einführte, um den Kauf von Elektroautos zu fördern. Er sollte helfen, das Ziel zu erreichen, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen. Es sieht so aus, als würde das wohl nur ein Traum blieben. Im Januar dieses Jahres fuhren von den über 45 Millionen Pkw in Deutschland rund zwei Drittel mit Benzin und knapp ein Drittel mit Diesel. Ein Bruchteil, etwas über 165.000 Fahrzeuge, sind Hybrid-Pkw und nur 34.000 reine Elektroautos.

Der Wahlkampf hat begonnen – Standpunkt Robin Engelhardt

Robin Engelhardt, jüngstes Wissenschaftliches Beiratsmitglied im Bundesverband eMobilität, über Wahlversprechen und Subventionierungen fossiler Brennstoffe.

»Es ist nichts neues, dass Politiker vor anstehenden Wahlen erstaunlich großzügig Gelder verteilen. Dass viele dieser Ideen fragwürdig sind, ist ebenfalls bekannt. Mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie für Euro-6-Dieselfahrzeuge bringt Horst Seehofer das Phänomen Wahlversprechen allerdings auf ein neues, absurdes Level…«, so Robin Engelhardt.

Weniger Hürden für private Ladestationen

Privates Tanken von E-Fahrzeugen wird immer beliebter, auch die Preise für das Tanken zu Hause fallen stetig. Dennoch ziehen Mieter und Wohnungs­­eigentümer hier aufgrund des Miet- und Wohnungs­­rechts meist den Kürzeren. Doch für die nächste Legislatur­­periode wurden bereits Verbesserungen angekündigt.
Mit einer Kaufprämie von 4.000 Euro und einer zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer versucht die Bundesregierung den Umstieg auf Elektroautos schmackhaft zu machen. Gleichzeitig fördert die Regierung die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. 7.500 Ladestationen sind mittlerweile in 1.100 deutschen Städten und Gemeinden installiert, davon über 400 im Großraum Stuttgart. Doch zumindest für Häusles Besitzer ist die eigene Stromtankstelle eigentlich ein Muss. Sogenannte Wallboxen brauchen wenig Platz und die Kosten sind überschaubar.

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