Kategorie: BEM-Pressemitteilungen

Lautlos übers Wasser gleiten

eMobilität ist nicht nur ein Thema an Land. Auch in der Luft, auf der Schiene und auf Wasser gibt es Ansätze, die Elektrifizierung voranzutreiben. So bieten sich im Schiffbereich vor allem Fahrgastschiffe und Fähren im Küstenbereich sowie auf Seen und Flüssen für elektrische Antriebssysteme an.
Was haben die Peak Islands vor der atlantischen Küste Maines, die kroatische Halbinsel Pelješac in der Adria, das nordfriesische Eiland Pellworm und die tansanische Gewürzinsel Pemba im Indischen Ozean gemeinsam? Ganz einfach: Alle werden noch mit Fähren angefahren, die über herkömmliche Dieselmotoren-Antriebe verfügen und die mit schwefelhaltigem Schiffsdiesel betankt werden – was nicht nur klimaschädlich ist, sondern darüber hinaus die empfindlichen marinen Ökosysteme mit hohen Abgasemissionen belastet.

BEM-Pressemitteilung: Hurra, der Wahlkampf hat begonnen..!

BEM-Pressemitteilung: Hurra, der Wahlkampf hat begonnen..!

Berlin, 23. Mai 2017. Es ist nichts neues, dass Politiker vor anstehenden Wahlen erstaunlich großzügig Gelder verteilen. Dass viele dieser Ideen fragwürdig sind, ist ebenfalls bekannt. Mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie für Euro-6-Dieselfahrzeuge bringt Horst Seehofer das Phänomen Wahlversprechen allerdings auf ein neues, absurdes Level.
»Die Idee des bayerischen Ministerpräsidenten mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen«, erklärt Robin Engelhardt, jüngstes Wissenschaftliches Beiratsmitglied im Bundesverband eMobilität: »Euro-6-Diesel stoßen deutlich weniger CO2 als Benziner aus und durch die SCR-Katalysatoren werden die gefährlichen Stickoxidemissionen auf ein Minimum reduziert. Soweit die Theorie. Nun zur Praxis: Laut einer Studie des Umweltbundesamts stoßen Euro-6-Diesel im Realbetrieb durchschnittlich 507 mg NOx/km statt der vorgeschriebenen 80 mg aus – sind also doch nicht so sauber, wie gerade im Kontext der Fahrverbote immer wieder propagiert. Wirklich umweltfreundlich sind also auch Euro-6-Diesel nicht und eine Förderung dieser Fahrzeuge wäre ein Bärendienst für unsere Umwelt und die Luft in unseren Städten.«

BEM-Pressemitteilung: Frau Merkel, mit uns schaffen Sie das!

BEM-Pressemitteilung: Frau Merkel, mit uns schaffen Sie das!

Berlin. 17. Mai 2017. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Regierungsziel von einer Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 aufgegeben. Im Rahmen eines Fraktionskongresses in Berlin erklärte sie, dass es im Moment so aussähe, als werde Deutschland das angestrebte Ziel nicht erreichen. Allerdings könne der Durchbruch für den Elektroantrieb sehr plötzlich kommen. Daher müsse sich Deutschland weiter auf die eMobilität vorbereiten.

BEM-Pressemitteilung: BEM und NTT DATA Deutschland arbeiten künftig eng zusammen

BEM-Pressemitteilung: BEM und NTT DATA Deutschland arbeiten künftig eng zusammen

München. 12. Mai 2017. Im Rahmen der diesjährigen BEM-Jahreshauptversammlung intensivieren die BEM-Vorstände und Swen Rehders, Chief Executive Officer, NTT DATA Deutschland, die gemeinsame Kooperation. Der BEM und NTT DATA planen bei intelligenten, intermodalen Mobilitätslösungen verstärkt zusammenzuarbeiten. Die Jahreshauptversammlung des Bundesverbands eMobilität fand am 10. Mai in München statt. NTT DATA fungierte als Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung.
Der BEM bietet Unternehmen wie NTT DATA eine Plattform zum Austausch sowie zum Netzwerken – sowohl auf der Jahreshauptversammlung als auch auf anderen Veranstaltungen. Hier werden die Kontakte für die Realisierung neuer Projekte und Partnerschaften geknüpft – und die Elektromobilität insgesamt vorangetrieben.

Zusammenarbeit für mehr eAutos auf Deutschlands Straßen

Zusammenarbeit für mehr eAutos auf Deutschlands Straßen

Frankfurt am Main, 26. April 2017. BearingPoint und PP:AGENDA starten Kooperation und unterstützen das Ziel, Deutschland zum führenden Markt und Anbieter für Elektromobilität zu machen. Mobilität erlebt seit Jahren einen kulturellen und strukturellen Wandel. War das Auto mit Verbrennungsmotor gestern noch ein wesentlicher Bestandteil der persönlichen Mobilität, so stehen heute alternative Antriebe sowie die digitale Vernetzung und damit die Verfügbarkeit einer umweltfreundlichen Mobilität in einer digitalisierten Welt im Mittelpunkt.

Die ewige Frage nach der tatsächlichen Anzahl von Ladestationen

Die ewige Frage nach der tatsächlichen Anzahl von Ladestationen

Zurzeit gibt es eine Diskussion um die genaue Anzahl der Ladepunkte für E-Autos. Verbände und Behörden rechnen anders als die Praktiker. Warum? Die Bundesnetzagentur hat Mitte April eine Karte mit 3 335 Ladepunkten für E-Autos veröffentlicht. Der niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) kritisierte die Karte. Sie spiegele nicht einmal im »Ansatz die Wirklichkeit wider«, weil es viel mehr E-Tankstellen gebe, zitierte die Deutsche Presseagentur den Politiker. Der Energieverband BDEW teilte im März in einer Statistik mit, dass es Ende 2016 immerhin 7 407 Ladepunkte öffentlich zugänglich waren. E-Auto-Nutzer halten auch diese Zahl für zu niedrig. Es kommt bei der Betrachtung darauf an, was als Ladepunkt gilt.

NPE veröffentlicht Fahrplan für einheitliche Standards

NPE veröffentlicht Fahrplan für einheitliche Standards

Caroline Mayer, wissenschaftliche Beirätin des BEM, befindet sich derzeit in einem spannenden Master Praktikum bei der Audi AG. Eine der Höhepunkte ihrer Praxiserfahrung war die Teilnahme und aktive Mitgestaltung der Normungsroadmap 2020 auf dem MobiliTec Forum im Zuge der Hannover Messe 2017.
»In zahlreichen Gesprächen mit nationalen und internationalen Vertretern aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Presse konnte ich aufschlussreiche Einblicke in die Entwicklung der Elektromobilität von morgen erlangen. Besonders zum Start in den Massenmarkt ist es wichtig, dass die wesentlichen Branchen und Stakeholder sowie Verbände der Elektromobilität kooperieren. Für eine erfolgreiche Elektromobilität ist es in diesem Zuge wichtig, eine einheitliche und zugängliche öffentliche Ladeinfrastruktur zu schaffen sowie ein unkompliziertes Bezahlsystem. Die Normung hilft dabei, den Markt zu öffnen und schafft für Anbieter und Nutzer Interoperabilität sowie Investitionssicherheit«, erklärt Mayer.

BEM-Pressemitteilung: Saarländische Ministerpräsidentin gefährdet im Wahlkampf bewusst Arbeitsplätze

BEM-Pressemitteilung: Saarländische Ministerpräsidentin gefährdet im Wahlkampf bewusst Arbeitsplätze

Berlin. 20. März 2017. In Anbetracht der vom Diesel abhängenden Jobs und des Wertverlustes von Dieselfahrzeugen setzen sich Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und die CDU Saar vehement gegen Dieselfahrverbote ein.* Aussagen, die der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) und allen voran sein jüngstes Beiratsmitglied Robin Engelhardt nicht unkommentiert stehen lassen können.

BEM-Pressemitteilung: Bundesregierung verspielt Wettbewerbsfähigkeit der Automobilbranche

BEM-Pressemitteilung: Bundesregierung verspielt Wettbewerbsfähigkeit der Automobilbranche

Berlin. 13. März 2017. Der Bundesverband eMobilität kritisiert den anhaltenden Protektionismus der deutschen Automobilbranche durch die Bundesregierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 08. März 2017 vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags davor gewarnt, die deutsche Autoindustrie durch zu hohe Umweltauflagen zu überfordern. Im selben Kontext hat sich auch die Unionsfraktion gegen klare Fahrverbote für stark umweltbelastende Autos in Städten ausgesprochen.

BEM kritisiert Umsetzung des aktuellen Bundesförderprogramms Ladeinfrastruktur

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) hat die Mitte Februar vom Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMWI) veröffentlichte Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland kritisiert. Der BEM bemängelt, dass private Investoren, Städte und Gemeinden nur wenig Zeit hatten, um die entsprechenden Förderanträge für die erste Vergaberunde einzureichen. Die sei vor dem Hintergrund des so genannten Windhund-Prinzips, bei dem die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs bewilligt werden, ein

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